Einführung

 

Die eigentliche Aufgabe des Deichverbandes besteht darin, die Sicherheit der linksrheinischen Anwohner vor den Gefahren von Rheinhochwasser zu gewährleisten.

Dazu führen die Bezirksregierung Düsseldorf und der Deichgräf - in aller Regel gemeinsam - mindestens einmal im Jahr eine Deichschau durch.

Ebenfalls der Hochwassersicherheit dienen die beiden wichtigsten Projekte, die der Deichverband derzeit betreibt:

 

 

Die Deichschau

 

"Die Deiche und sonstigen Hochwasserschutzanlagen sind mindestens einmal im Jahr zu schauen", regelt § 6 Absatz 1 der Verbandssatzung.   Regelmäßig legt die Bezirksregierung für die von ihr angeordneten Schauen den Termin fest, lädt dazu ein und bestimmt, welche Hochwasserschutzanlagen in Augenschein genommen werden. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

 

Die Deichsanierung

 

Die letzte Deichsanierung in den Jahren 1995 bis 2001 brachte viele Mängel und Unzulänglichkeiten in die  Dormagener Anlagen zum Hochwasserschutz. Zudem führten neue Erkenntnisse zu möglichen Gefahren von extremen Rheinhochwassern zu neuen Anforderungen an die Sicherheit von Deichanlagen. Beide Komplexe stellen den Deichverband vor die Notwendigkeit, die Anlagen zum Hochwasserschutz auf der gesamten Länge von Rhein-km 711,25 bis Rhein-km 726,08 zu sanieren.  Die Deichsanierung läuft seit 2012.

 

 

Die Schafsbeweidung

 

Ebenso bedeutsam für die Hochwassersicherheit wie die innere Konstruktion des Deiches ist dessen Ober-flächenbeschaffenheit. Die Grasnabe und die sie tragende oberste Erdschicht stehen in direktem Kontakt mit dem Hochwasser. Sie sollen und müssen den damit verbundenen Angriffen und Belastungen standhalten. Deshalb haben die Beschaffenheit der Grasnabe und die Dichtigkeit der obersten Erdschicht elementare Bedeutung für die Hochwassersicherheit - und in diesem Sinne leistet eine richtig betriebene Schafsbeweidung einen tragenden Beitrag zur Hochwassersicherheit.